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Im Oktober 2000 zog es den KMC in den feurigen Süden
Europas, in die südspanische Region Andalusien.
Andalusien, das Land der -manchmal unerbittlich- brennenden Sonne, ein Land
voller Gegensätze:
Land der reichen Großgrundbesitzer und Sherrybarone und der armen Tagelöhner,
die mit dem Ernten von Oliven und Wein ein karges Dasein führen, Land der
Wallfahrten und der ausgelassenen Feste, Land des Flamencos.
Stark beeinflusst hat das Land die 800 Jahre dauernde Herrschaft der Araber
(Mauren), sie bescherten dem Landstrich eine kulturelle Blütezeit. Dies ist an
zahlreichen bedeutenden Bauwerken zu erkennen.: die Alhambra, die Mezquita, die
Grialda.
Auch die zahlreichen weißen Dörfer erinnern an marokkanische Berbersiedlungen.
Dies zieht Jahr für Jahr zahlreiche Touristen (15 Mio. pro Jahr), vornehmlich
Europäer an die Costa del Sol und in die Provinz Málaga, sowie in die Städte
Sevilla, Córdoba und Granada.
Wir, die Reisenden des KMC lassen uns in dem einstigen Fischerdörfchen
Torremolinos, heute ein lebhaftes Touristenzentrum, nieder. Von hier aus starten
wir unsere Ausflüge in die geschichtsträchtige Umgebung.
Und wir beginnen gleich mit einem Höhepunkt: wir schauen uns die Stadt der Superreichen an:
Marbella |