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Sevilla

Gibraltar war unser letztes Ausflugsziel auf unserer Andalusienreise.
Die Neugier auf den Felsen, der nach der antiken Sagenwelt eine der Säulen am Rande des 
Erdkreises ist, die von Herkules errichtet wurde, war bei allen Reisenden sehr groß. (Die zweite 
Säule übrigens soll der Berg "Moussa" auf der afrikanischen Seite sein!)

Gibraltar erlebte eine wechselvolle Geschichte. Nach den Phöniziern, Römern und Mauren eroberte im Jahr 1462 Spanien den Felsen. Im spanischen Erbfolgekrieg wurde er zum Streitapfel und nach Kriegsende mit dem Abkommen von Utrecht an Großbritannien übergeben.

In dessen Besitz ist es noch heute, unterbrochen von Belagerungsversuchen der Spanier, und war in den beiden Weltkriegen ein bedeutender Marinestützpunkt der Engländer.

Mit den Mauren sollen die berühmten Affen auf 
den Felsen gekommen sein. Von ihnen lebt eine 
Horde auf dem "Middle Hill", eine zweite Horde lebt bei "Queen Gate" und wird von den Touristen besucht und auch gefüttert.
Offiziell kümmert sich das Militär um die Tiere, 
ein Offizier,  der "Affenhalter" ist für die Versorgung der Tiere verantwortlich.
Die St. Michael's-Höhle ist der Höhepunkt unserer Felsbesichtigung. Die Tropfsteinhöhle mit ihren riesigen
Stalaktiten und Stalagmiten wird wegen ihrer wundervollen Akustik gelegentlich für Konzerte und Shows mit Orchester benutzt und der KMC hatte die Erlaubnis, hier ein paar Lieder vorzutragen, was auch großen Beifall
fand.
Auch ein Bummel durch Gibraltar-Stadt war angesagt.
Die Herren hielten Ausschau nach gutem englischem Bier, die Damen eher nach erfrischendem Eis.

Vielleicht kann man noch das eine oder andere Souvenir ergattern, bevor wir wieder spanischen Boden betreten.
Diese Gesichter sind doch der beste Beweis für die supergute Stimmung und den Spaß, den wir während der gesamten Reise hatten!!

 

Adiós Andalucíca !

Bilder: Elke Jäger