Hangzhou-Souzhou

Hangzhou-Souzhou


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Ein 2-stündiger, ruhiger Flug bringt uns am nächsten Tag nach Hangzhou und ohne große Pause fahren wir zum Lingyin Si-Tempel, auch Kloster der Seelenzuflucht genannt. Es wurde 326 von einem indischen Mönch gegründet und gilt als berühmtestes Kloster Chinas.
In einer Felswand kann man insgesamt 380 Buddha-Skulpturen aus dem 10.-13. Jahrhundert bewundern. Im Tempel selbst befindet sich eine 20m hohe Buddha-Statue, gesäumt von vielen Wächtern.

Eine Besichtigung der Pagode der sechs Harmonien steht ebenso auf dem Programm, wie eine Fahrt auf dem Westsee. Wir besuchen die Insel Gushan, wo uns eine abwechslungsreiche Landschaft mit Pavillons, Goldfischteich und Zickzackbrücke und vieles mehr erwartet.

 

Am Nachmittag  geht es per Bahn weiter nach Souzhou.
Auch diese Fahrt im 'Low-Seater' - Abteil ist ein besonderes Erlebnis.

Souzhou wird auch als das Zentrum der chinesischen Gartenkultur bezeichnet. Dies ist auch unschwer an dem ersten Garten, den wir besuchen, der Garten des Fischernetzmeisters, zu erkennen.

Ein Besuch in einer Seidenspinnerei durfte natürlich nicht fehlen. Aus 7 feinsten Fäden von den Seidenkokons wird hier ein haarfeiner Seidenfaden gesponnen. Das Lösen der Fäden von den Kokons geschieht in kochendem Wasser, aus dem die Frauen sie nach kurzer Zeit ohne Handschutz herausfischen und die Fäden in die Spinnmaschine einfädeln. Sicherlich keine sehr angenehme Arbeit.
Wie aus diesen Fäden Kunstwerke entstehen, können wir in einer Seidenstickerei beobachten. Nach Foto- oder Gemäldevorlagen werden von Künstlern Seidenstickbilder in filigranster Arbeit hergestellt. Die fertigen Kostbarkeiten sehen plastischer und farbintensiver aus, als die Vorlagen.
Doch weiter geht es zum Garten der anspruchslosen Amtsperson, ein Kunstwerk anderer Art. Außergewöhnliche Pflanzenarrangements wechseln mit Wasserlandschaften, die von riesigen Teppichen aus Lotuspflanzen überzogen sind.
Leider ist die Blütezeit schon vorbei.

Welch ein Glück, dass es des öfteren ein Plätzchen zum Ausruhen gab!

 

Nachmittags ging's weiter mit dem Zug nach

Shanghai

urück zu Peking