Kanada-USA
Kanada-USA

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Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten war das Ziel der 10-tägigen Konzertreise
des KMC im Jahr 1991.
Unsere Tour startete in Toronto, wo wir gleich nach der Ankunft den 553 m hohen 
CN-Tower per gläsernem Außenfahrstuhl 
erklommen.
Diese Auffahrt lies so manchem 
Mitreisenden den Atem stocken. Der 
Ausblick auf das langsam in die Dämmerung eintauchende Toronto war überwältigend.

        CN-Tower

Zu sehen gab es noch einiges mehr in und um 
Toronto: 
der Sky-Dome - ein supermodernes Sportzentrum, das Einkaufszentrum
'Eaten-Center', .......  
.......  sowie das Wohnhaus  des
Telefon-Erfinders Alexander Graham Bell in Brantford.

Weiter fuhren wir zu einem Wohngebiet der Mennoniten. Dies ist eine Religionsgemeinschaft, die aus niederl. und nordd. Täufergruppen hervorgegangen ist. Sie lehnen die Kindstaufe ab und treten für die Bekenntnistaufe ein. Sie vertreten die völlige Trennung von Staat und Kirche und lehnen jegliche Gewalt,
Wehrdienst, Eidesleistung und Ehescheidung 
ebenso ab, wie jeglichen technischen Fortschritt (je nach Gruppierung
unterschiedlich streng). So fahren die Mennoniten keine Autos, sondern in Pferdekutschen, sie benutzen für die
Landwirtschaft keinen Traktor, 
sondern Pferdepflug, sie leben in ihren
Häusern ohne Strom. Hier besichtigten wir eine typische Farm und eine Baggy-Factory (Kutschenfabrik).
Ein weiterer Ausflug führte uns in ein 
Indianerreservat, in dem wir sehen konnten, 
wie diese Ur-Einwohner Amerikas hier 
lebten und z. T. noch leben.
Nach einer Fahrt durch den 'Indian Summer' (Dank der ausgedehnten Ahornwälder) kamen wir zu den Niagara-Fällen an der Grenze zur USA.
Bei einer Bootsfahrt auf der Maid of the Mist konnten wir das Schauspiel der herabstürzenden Wassermassen aus nächster Nähe beobachten.
Bei Waterloo überquerten wir die Grenze und fuhren mit einem Zwischenstopp in Williamsport nach Washington.
Wir hatten Gelegenheit, das Kapitol zu besichtigen, sahen das Lincoln-Memorial, fuhren am Weißen Haus vorbei, besichtigten das Kennedy-Center.
Auch ein Besuch des berühmten Friedhofs 'Arlington' gehörte zum Programm in
Washington dazu. Wir sahen das Grabmal 
des unbekannten Soldaten und die Grabstätten
von John F. und Robert Kennedy.

Die nächste Station war Philadelphia im
Bundesstaat Pennsylvania. Wir sahen die Freiheits-Glocke (Bell of Independence), 
das Rathaus, Carpenter's Hall, wo 
1774 der erste Kontinentale Kongress der USA stattfand und erlebten einen Umzug 
anlässlich des Columbus-Day.
Besonders zu erwähnen sind auch
die beiden Gottesdienste, die der KMC
durch seinen Gesang mitgestaltete.
Als krönenden Abschluss dieser Reise 
erlebten wir unseren Aufenthalt in 
New York. Wir bestiegen das
Empire State Building, sahen das 
World Trade Center,  das UN Gebäude, das Chrysler-Building, die Freiheitsstatue, den Madison Square Garden, wir fuhren
durch Soho, kauften im Macy's, dem weltgrößten Kaufhaus, fuhren am Rockefeller-Center vorbei,  am Central Park, am luxuriösen 
Gloria-Plaza-Hotel, an der Metropolitan 
Opera; wir liefen durch die Wallstreet, 
durch Chinatown, über den Broadway, 
durch die 5th Avenue und genossen
auf der Spirit of New York eine 
nächtliche Hafenrundfahrt mit Dinnershow
auf Einladung unseres Mitglieds
Dr. Gerhard Schier, bei der wir die Freiheitsstatue aus nächster Nähe 
bewundern konnten.
Einige Mitreisende leisteten sich einen Hubschrauber-Rundflug, ein Broadway-
Musical oder sahen eine Sportveranstaltung
im Madison-Square-Garden.
Den Mittelpunkt dieser Reise bildeten zweifelsohne die fünf Konzerte in deutsch-
kanadischen und deutsch-amerikanischen Clubs, die beiden Gottesdienste in Philadelphia (englisch und deutsch) und das Konzert im Seniorenheim Heidehof.
Diese interessante und gelungene Reise wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Fotos: Bernd Juraschek, Elke Jäger