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Es war
regnerisch an dem Tag, als wir zu unseren Ausflug nach Ronda und Mijas
aufbrachen.
Im Wissen, Urlaub an der "Costa del Sol" zu machen, hatten viele
von uns weder Regenkleidung noch Schirme dabei.
So war nach einer längeren, kurvenreichen Busfahrt durch eine recht karge
Landschaft das erste Geschäft in Ronda, das Schirme anbot, belagert von
Salmünsteren. |

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Dennoch
war diese Stadt eine Reise wert, schon allein wegen ihrer grandiosen,
malerischen Lage. Rondas Häuser häufeln sich auf zwei riesige
Felsmassen, die vom Tajo, eine 100-180 m tiefen Schlucht, durch die sich
der Rio Guadalevin schlängelt, geteilt sind.
Die beiden Stadtteile sind durch 3 Brücken, die neue (1751), die alte und
die kleine arabische Brücke verbunden.
Die Altstadt bietet uns ein arabisches Erscheinungsbild, die
Neustadt auf der anderen Seite entstand erst nach der Reconquista.
Historisch war Ronda ein Zentrum der Schmuggler und Bandoleros, die in
Banden gegen die Reichen und für die Armen und Unterdrückten kämpften. |
| Sehr
beeindruckend war der Besuch der Kirche Santa Maria de la Encarnación la
Mayor, die auf einem primitiven Heidentempel und einer Moschee errichtet
wurde. |

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In Ronda
hatten wir auch die Gelegenheit, eine Stierkampfarena zu besichtigen. Hier
hat der legendäre Torero "Pedro Romero" seine Stierkampfschule
errichtet und die goldenen Regeln der Stierkampfkunst festgelegt. |
| Bilder:
Reinmar v. Wartenberg, Elke Jäger |
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