5. Tag unserer Kreuzfahrt:
Izmir/Ephesus

Die Costa Mediterranea legt im Hafen von Izmir an und von hier aus starten wir mit Bussen zu unserer Besichtigung der antiken Stadt Ephesos.

 

Aber zunächst werden wir an Land von einer Mädchen-Tanzgruppe begrüßt, die uns mit türkischen Folkloretänzen erfreut.

Der Name Ephesus ist uns meistens durch den Brief des Apostels Paulus an die Epheser bekannt. Ephesus spielte in der Geschichte des Christentums eine wichtige Rolle: hier lebte Paulus für drei Jahre, hier wirkte der Apostel Johannes und sogar Maria hat sich nach dem Tod Jesus in Ephesus aufgehalten.

So ziemlich das erste, was man in Ephesus vom Eingang die von Marmorsäulen gesäumte Arkadenstraße entläuft,  ist das Theater, das 24.000 Menschen Platz bietet und Veranstaltungsort für jeden April stattfindenden Artemis-Festivals war.

An dieser historischen Stätte durfte der KMC rasten und sich mit den Erzählungen des Stadtführers Harkan in antike Zeiten zurückversetzen lassen.

Hier die von Wiener Archäologen fast vollständig rekonstruierte Celsusbibliothek. Sie bot Platz für rund 12.000 Buchrollen und diente gleichzeitig als Grabmal für den wahrscheinlich 117 n. Chr. verstorbenen römischen Staatsmann Tiberius Iulius Celsus Polemaeanus. Sein Sohn Tiberius Iulius Aquila stiftete ihm den Bibliotheksbau und umging damit das in römischer Zeit geltende Gesetz, nach dem Gräber nicht im Stadtgebiet angelegt werden durften.
Blick zurück von der Straße zum oberen Ausgang aus zur Celsusbibliothek. 
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