1. Tag in St. Petersburg
Man sieht es kaum, aber erschöpft, verschwitzt, kaputt, mit Kopfweh kommen wir in St. Petersburg an, fahren zum Hotel Pribaltiskaja und erkämpfen uns ein Frühstück!!
Mit 2400 Betten das größte Hotel der Stadt ist in der Ausstattung wesentlich besser als das Ukraina in Moskau, jedoch läßt die Freundlichkeit des Personals sehr zu wünschen übrig.
Das Hotel liegt direkt am Finnischen Meerbusen, allerdings ist der Strand wegen der Müllberge nicht begehbar.
Wir starten zur Stadtrundfahrt und unser 1. Stop ist auf der Wassili-Insel, um den Hafen anzusehen. Von hier aus sieht man am anderen Ufer den Winterpalast und die Ermitage-Gebäude.
Beeindruckend sind die monumentalen Rostralsäulen auf der Landspitze der Wassili-Insel.

Während unserer Rundfahrt sehen wir die Universität,
die Isaaks-Kathedrale (sie ist zugleich Kirche und Museum),

auf dem Isaaks-Platz das Denkmal für Kaiser Nikolaus I.,
das Denkmal für Peter der Große auf dem Dekabristenplatz, dessen Sockel ein riesiger Findling aus der Nähe von St. Petersburg ist. Er wiegt 1600 t.

Katharina I. ließ dieses Denkmal errichten.

In direkter Nachbarschaft dazu befindet sich die Admiralität
Vom Ufer der Newa aus können wir das grün-weiße Gebäude der Kunstkammer sehen. Dieses Museum hat Zar Peter I. für seine während seiner Reisen nach Westeuropa erworbenen Kunstsammlungen errichten lassen. Es beherbergt heute das Museum für Anthropologie und Ethnographie sowie das Lomonossow Museum.

Bei unserer Rundfahrt durch die Stadt können wir auch einen Blick auf die Peter  und Paul - Festung mit der Kathedrale im Mittelpunkt werfen.
Der Ursprung von St. Petersburg liegt in dieser Festung, die 1703 errichtet wurde. Erdwälle wurden aufgeschüttet und mit hölzernen Befestigungsbauten versehen.

Der Schweizer Architekt Domenico Trezzini ließ die Erdwälle 1706 durch eine 2,50 - 4 m dicke Steinummaue- rung in der Form eines unregelmäßigen Sechsecks ersetzen. Seine Eck punkte sichern Bastionen. Sie sind nach den Adligen benannt, die ihren Bau leiteten.

Der Bau aller Befestigungsanlagen war in der ersten Hälfte des 18. Jh.s vollendet. Die den Mittelpunkt der Festung bildende Peter-Paul-Kathedrale entstand 1712-1733; die übrigen Bauten kamen im Laufe des 18. und 19. Jh.s dazu. Die der Newa zugewandten Festungsmauern versah man 1770-1780 mit einer Granitverkleidung.


Im Vorbeifahren sehen wir die Petersburger Moschee..

...und neben dem Sommerpalast des Zaren Peter I. ist auch der legendäre Panzerkreuzer "Aurora" aus der Schlacht um Petersburg zu sehen....

...und wir haben Gelegenheit, die Kathedrale des Smolny-Klosters

...sowie das Smolny-Kloster selbst bewundern.

Es wurde im Auftrag der Kaiserin Elisabeth erbaut, aber erst nach deren Tod unter Katharina II. fertiggestellt.

Es folgt die Besichtigung des Alexander-Newski-Klosters, das unter Peter I. erbaut wurde und heute ein Männerkloster der Eparchie von Petersburg ist.

Das Gelände umschließt mehrere Kirchen, Mönchszellen, Klosterbauten und mehrere Friedhöfe, auf denen Angehörige der Kaiserfamilie, Staatsmänner, Feldherren, Wissenschaftler, Schriftsteller und Künstler begraben sind.

Hier ist die Grabstätte des Komponisten Peter Tchaikowsky zu sehen.

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