Fakultativer Ausflug zu den Krka - Wasserfällen

 
Einige unserer Reisegruppe hatten sich entschlossen, an dem kurzfristig angebotenen Ausflug zu den Krka-Wasserfällen teilzunehmen.
So ging die Fahrt morgens los Richtung Norden, vorbei an Makarska, Omis und Split nach Sebenik an den Karstfluss Krka, der 3,5 km nordöstlich der Stadt
Knin am Fuße des Dinaridengebirges entspringt und 72 km lang ist. Die Krka hat (neben vielen kleinen) acht große Wasserfälle, wovon sich sieben im Gebiet des Krka-Nationalparks befinden.

Mit einem Schiff geht unsere Reise Fluss aufwärts, den untersten und, so kann man lesen, den schönsten Wasserfällen des Flusses.
Der Nationalpark "Slapove Krke" liegt sechzehn Kilometer von Sibenik entfernt und bietet auf 109 qkm ein unvergleichliches Mosaik aus Seen, Wasserfällen, Kaskarden und begrünten Inseln, Ufern und Hügeln. Da in diesem Gebiet strenge Naturschutzregeln herrschen können sich Flora und Fauna ungestört entwickeln. Bis heute hat man 222 Vogel-, 18 Fisch- und Fledermausarten sowie 860 Pflanzenarten gezählt und sich darauf geeinigt, dass die Masse der unterschiedlichen Amphibien wohl für immer unzählbar bleibt.
Der Skradinski buk gilt als der schönste Abschnitt des Nationalparks. Die Wasserfälle, Seen und Stromschnellen dieser letzten und längsten Travertinbarriere des Flussverlaufs können auf einem Pfad erkundet werden
Der Fluss führt auf seinem Weg Kalk mit, den er aus dem Karstgestein löst. Mit Hilfe von Kohlensäure aus der Luft, die durch Niederschläge in das Flusswasser kommen, entsteht aus diesem Kalk Kalziumbicarbonat. Die Kohlensäure bewirkt ebenso, dass das Bicarbonat gespalten wird und sich unlösbares Karbonat absetzt, woraus die Steinablagerungen entstehen.

 

 

 

 

 

 

 

Nicht Hollywood, sondern Jugoslawien!
Die eindrucksvollen Filmaufnahmen wurden in Jugoslawien gedreht. Von den Stützpunkten Sibenik, Zadar und Rijeka aus wurden mit über 30 Fahrzeugen die verschiedensten Drehorte aufgesucht. Neben der Unmenge an Statisten ist vor allem auch die Filmausstattung sehr eindrucksvoll. So wurden für "Winnetou I" über 200 Meter Schienen inklusive Weichen verlegt und 40 Kanus, eine Lokomotive sowie zahlreiche Planwagen eingesetzt.
 

Weiter fahren wir wieder durch markante Karstgebirge, das die Kulisse für verschiedene Karl May - Filme bot.
Durch die sommerliche Trockenheit kommt es hier immer wieder zu Waldbränden, wie wir auch auf unserer Fahrt sehen konnten.

 

 

Unser Mittagessen nahmen wir auf dem Gelände einer alten Mühle ein, wo uns leckerer roher Schinken, Oliven, Tomaten und frisch gebackenes Fladenbrot gereicht wurde. Ebenso ließen wir uns den Wein, das Wasser und den Schnaps munden!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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